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Highlights einer Erfolgsgeschichte

1911 - Gründung in Troisdor

1911 - Gründung in Troisdorf 

Am Anfang war Reifenhäuser eine Schmiede, gegründet im Jahre 1911 von Anton Reifenhäuser in Troisdorf. Mit Hans und Fritz Reifenhäuser begann durch den Einstieg in den Kunststoff-Maschinenbau Ende der 40er Jahre der rasante Aufstieg zum weltweit operierenden Industrieunternehmen. Heute wird Reifenhäuser, auch in Zeiten weltweiter Unternehmensfusionen immer noch ein reines Familienunternehmen, in der dritten Generation von Ulrich und Klaus Reifenhäuser geführt. 
1948 - Der erste Reifenhäuser Extruder

1948 - Der erste Reifenhäuser Extruder

Der erste Reifenhäuser Extruder wurde im Jahr 1948 gebaut. Die Maschine hatte einen Schneckendurchmesser von 30 mm und wurde von der damals aufstrebenden Kunststoffverarbeitungsindustrie sofort begeistert angenommen. 

Parallel zum Bau der Extruder verlief die Entwicklung der Folgemaschinen, die dazu dienten, dass aus dem geschmolzenen Granulat Kunststoffprodukte für die unterschiedlichsten Industriezweige entstehen konnten.
Noch heute bestätigen über 850 Patente die Innovationskraft und den Pioniergeist des Hauses Reifenhäuser.

1954 - Erfindung der Vakuumkalibriertechnik

1954 - Erfindung der Vakuumkalibriertechnik für die Extrusion von Hohlprofilen und -rohren

Die Erfindung der Vakuumkalibriertechnik für die Extrusion von Hohlprofilen und -rohren bei Reifenhäuser datiert auf das Jahr 1954. Das Patent war ein revolutionärer Schritt zur wirtschaftlichen Extrusion von PVC-Profilen. Später war ihre Anwendung auch ein Schlüsselfaktor in der PE- und PP-Rohrextrusion. Noch heute werden welteit Rohre nach diesem Verfahren hergestellt. 
1965 - Neues Doppelkopfsystem

1965 - Neues Doppelkopfsystem für Schlauchfolienanlagen

Die Entwicklung der Extrusionstechnik für die Herstellung von Schwergutsäcken aus PE-LD geht auf die Mitte der 60er Jahre zurück. Reifenhäuser war das erste Unternehmen, das ein Doppelkopfsystem einsetzte, um die Wirtschaftlichkeit der Produktion zu erhöhen. 
1969 - Entwicklung von coextrudierter 2-Schicht-Folie

1969 - Entwicklung von coextrudierter 2-Schicht-Folie

Ein Beitrag zum wachsenden Interesse am Einsatz von PE-Folie in der Verpackungsindustrie war die Entwicklung von coextrudierter 2-Schicht-Folie durch Reifenhäuser Ende der 60er Jahre. Diese spezielle Folie führte zur Fertigung und Verwendung sogenannter "Milchschläuche" für Frischmilch.
1974 - Neue Verwaltung, neue Strukturen

1974 - Neue Verwaltung, neue Strukturen 

Um den Erfordernissen von Wachstum und internationalen Märkten gerecht zu werden, wurden 1974 alle technischen und kaufmännischen Abteilungen zu einer zentralen Verwaltung zusammengefasst. 
1975 - Neue Qualitätsstandards im Tafelbereich

1975 - Neue Qualitätsstandards im Tafelbereich

Die Entwicklung einer Extrusionstechnik für die Herstellung hochtransparenter Tafeln aus PC und PMMA wurde Mitte der 70er Jahre in Angriff genommen. Reifenhäuser schuf neue Standards für optische Qualität durch die Entwicklung von horizontal angeordneten Glättwalzen in Verbindung mit neuen Antriebssystemen für die Walzen. 
1977 - Erste Schlauchfolienanlage mit REIcofol-Automatik

1977 - Erste Schlauchfolienanlage mit REIcofol-Automatik

Mit der Entwicklung des REIcofol Automatisierungssystems für Schlauchfolienanlagen wurde Reifenhäuser zum Wegbereiter für technisch anspruchsvolle, wirtschaftliche Extrusionsanlagen, die völlig neue Qualitätsstandards setzten. 
1984 - Einführung der Foliendicken-Steuerung über Translatoren

1984 - Einführung der Foliendicken-Steuerung über Translatoren 

In eine Flachfoliendüse integrierte Translatoren steuern die Foliendicke. "Translatoren" sind individuelle Stellelemente, die unter Anwendung des piezoelektrischen Effekts funktionieren. Sie wurden 1984 von Reifenhäuser erfunden. 
1985 - Coextrusions-Schieberadapter

1985 - Coextrusions-Schieberadapter 

Der Coextrusionsadapter vor dem Breitschlitzwerkzeug ist eine patentierte Konstruktion mit einstellbaren Schiebern, um die Verteilung der einzelnen Schichtdicken zu beeinflussen. Seit 1985 wird er von Reifenhäuser bei der Coextrusion zur Verbesserung der Flachfolien- und Tiefziehfolienqualität in Mehrschichtstrukturen verwendet. 
1985 - Erste Spinnvliesanlage mit dem neuen REICOFIL®-System

1985 - Erste Spinnvliesanlage mit dem neuen REICOFIL®-System

Das REICOFIL®-Verfahren wurde 1985 mit einer ersten Anlage in das Reifenhäuser-Programm aufgenommen. Mit diesem Verfahren wurden thermisch verfestigte Polypropylen-Spinnvliese hergestellt.
1997 - Eine Weiterentwicklung des REICOFIL®-Systems: REICOFIL® 3

1997 - Eine Weiterentwicklung des REICOFIL®-Systems: REICOFIL®

Weiterentwicklungen des REICOFIL®-Systems mit veränderter Streckkanal-Geometrie und veränderter Druckauslegung des Kühlluftsystems führten 1997 zur REICOFIL®-3-Technik.
2000 - Neue Technologie für die Herstellung atmungsaktiver Folien und Folien-Vlies-Verbunde

2000 - Neue Technologie für die Herstellung atmungsaktiver Folien und Folien-Vlies-Verbunde 

Das Verbinden und Verstrecken eines atmungsaktiven Folien-Vlies-Verbundes ist die Kernidee dieser neuen Technologie, wobei die verschiedenen Produktionsschritte bekannter Technologien je nach Bedarf zusammengefasst werden. 
2001 - Reitorque, getriebelose Antriebstechnik für Einschnecken-Extruder

2001 - Reitorque, getriebelose Antriebstechnik für Einschnecken-Extruder

Kompakte Bauweise, höherer Wirkungsgrad, konstant hohes Drehmoment: Das sind die besonderen Merkmale von Extrudern mit Reitorque-Technologie, die seit dem Jahr 2003 mit getriebeloser Antriebstechnik Erfolge, besonders in den Märkten der Kabel- und Drahtindustrie, feiern.
2003 - Reicofly, die Wendestange für besonders hochwertige Folienprodukte

2003 - Reicofly, die Wendestange für besonders hochwertige Folienprodukte

Steigende Qualitätsanforderungen, insbesondere hinsichtlich einer fehlerfreien Optik, waren der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer berührungsfrei funktionierenden Wendestange für Schlauchfolienanlagen.
2004 - Das Tor zu einer anderen Dimension

2004 - Das Tor zu einer anderen Dimension

Mit der Entwicklung des weltweit größten Rohrkopfs zur Extrusion von HDPE-Rohren hat Reifenhäuser das Tor zu einer neuen Dimension aufgestoßen. Die Anlage zur Herstellung von Großrohren mit einem Durchmesser von 2.000 mm geht im Juni 2004 in Betrieb.
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