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Reifenhäuser-Zylinder werden überwiegend aus Nitrierstählen hergestellt. Darüber hinaus können die extrem verschleißgefährdeten Zylinderzonen mit Hartstoff-Buchsen (PM-HIP-Technologie) ausgestattet werden. Durch diese Auskleidung werden alle Korrosions- und Verschleißprobleme minimiert und die Lebensdauer der Zylinder wird erhöht.
Die Einheit von Schnecken und Zylinder und deren Beschaffenheit bestimmen maßgeblich die Qualität des Endproduktes.
Die PM-HIP-Technologie
Für die Herstellung der Panzerschichten wendet Reifenhäuser die PM-HIP-Technologie an. Diese Technologie verbindet die Pulvermetallurgie (PM) mit dem heißisostatischen Pressen (HIP). Dabei werden spezielle pulvermetallurgische Legierungen im geschlossenen Behälter unter Temperatur und hohem Druck verdichtet. Die so erzeugten Schichten weisen ein äußerst feines, homogenes, riss- und porenfreies Gefüge auf. Diese Gefüge-Matrix widersteht im späteren Betrieb weitgehend dem Verschleiß durch abrasiv wirkende Füll- und Verstärkungsstoffe.
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